Futter

Ich füttere meine Schildkröten mit:

Stinten, Muscheln, Garnelen, roten Mückenlarven, Gammarus, Mäuse, Regenwürmer, Schnecken, Schildkrötenpudding und ab und an auch mal mit Tartar.

Wasserlinsen, Golliwoog, Löwenzahn, Wasserpest und Froschbiss bei Gelegenheit.

 

Sepiaschale steht ihnen immer zur Verfügung, da es wichtig für den Knochen- und Panzerbau ist.

Regenwürmer sind nicht nur gut für den Garten, sondern eignen sich auch hervorragend zur Fütterung von Schildkröten.

 

Auch sehr interessant ist der Name: Regen-wurm, dieser kommt nämlich nicht von dem Nomen (der Regen), sondern von dem Verb "regen", im Sinne: sich bewegen.

 

Mehr in diesem Bericht.


Die Wasserpflanzen können auch als Aquarieneinrichtung verwendet werden. Leider werden sie gerne zerfetzt oder gefressen.


Da die Schildkröten irgendwann "handzahm" werden,  beginnen sie, sobald sie eine Menschenhand wahrnehmen, zu schnappen. Dies gehe ich ganz einfach aus dem Weg, indem ich mit einer Pinzette füttere.

Diese gibt es mit einer geraden und mit einer gebogenen Spitze. Die Länge von 30 cm ist für meine Tiere erforderlich. Sie ist aber vom Wasserstand im Aquarium abhängig.


Bitte hierbei auf die Länge achten!

Für das Auftauen von kleinem Futter, sprich roten Mückenlarven, etc. empfehle ich ein Sieb, wodurch das "Auftau- Wasser" fließt, aber nicht das Futter.

Wenn Sie mal länger nicht da sind, sprich im Urlaub sind etc. und Sie Angst haben, dass Ihre Schildkröte verhungert, können Sie einen Futterautomaten einsetzen.

 

So einen habe ich früher auch benutzt. Mittlerweile habe ich keine Angst mehr, dass meine Schuldkröten verhungern, ganz im Gegenteil.

Da die Schildkröte im Normalfall das Futter wieder ausscheidet, empfehle ich für das Koteinsammeln ein Fangnetz. Mit diesem kann auch übergebliebenes Futter entfernt werden.

Da Gammarus und anderes getrocknetes Futter sich gerne mal in allen Ecken des Aquariums verteilen, wo die Schildkröten nicht mehr hinkommen, habe ich früher, als sie kleiner waren, einen Futterring benutzt.

Aus ihm konnte dann ganz einfach das restliche, nicht mehr gefressene Futter, heraus gefischt werden.